VirtuServ - bwCloud an der Hochschule Mannheim

Die bwCloud ist ein weiterer Service, an den sich die Hochschule  Mannheim angeschlossen hat. bwCloud stellt für Mitarbeiter und Studierende demnächst kostenpflichtig Serverkapazität für virtuelle Maschinen zur Verfügung. Die Betriebsstandorte sind Mannheim, Freiburg, Karlsruhe und Ulm.

Wir bieten Ihnen ein Fullservice-Paket rund um die Bereitstellung von virtuellen Servern für dienstliche Belange. Eine mögliche Anwendung sind Serversysteme für den Betrieb durch Studierende oder für Vorlesungen. Die Hochschule Mannheim hat mit der Universität Mannheim eine entsprechende Kooperationsvereinbarung getroffen, die uns flexibel erlaubt, auf Ihre Wünsche einzugehen. Die von Ihnen georderten Serversysteme werden durch uns eingerichtet und stehen Ihnen dann zur Verfügung. Sie können bis zu 10 Systeme (nach der Pilotphase: 20 Systeme) pro Projekt bei uns ordern. Sollten Sie anderen Bedarf haben, melden Sie sich einfach, wie gewohnt, über das Ticketing-System.

Sie haben die Wahl zwischen unterschiedlichen Serverdistributionen (Ubuntu, Ferdora, Debian und CentOS) und Hardwareausstattungen.

Für die Sicherheit Ihrer Systeme sind Sie nach Übergabe selbst verantwortlich. Die Einrichtung lokaler Firewallrichtlinien auf dem System ist zwingend notwendig, da sich das System nicht innerhalb der Hochschule Mannheim befindet.

Sollten Sie auf den Systemen urheberrechtlich geschütztes Material ablegen wollen, beachten Sie bitte die entsprechenden Rechte des Urhebers. Das gleiche gilt für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten. Gerne berät Sie unser Datenschutzteam unter datenschutz.cit@hs-mannheim.de zu entsprechenden gesetzlichen Auflagen.

Aktuell können nur Professoren und Mitarbeiter virtuelle Maschinen bestellen, natürlich auch für den Studienbetrieb. Die Bestellung muss jedoch von einer Lehrkraft erfolgen.

Ab Mitte 2020 wird es geplant eine Möglichkeit geben, daß auch Studierende kostenfreie  (kleine) virtuelle Maschinen bestellen können.

In der Pilotphase (bis 31.7.2020) ist der Dienst kostenfrei. In dieser Zeit können Sie den Service bequem testen, konfigurieren und ausrollen. Nach Ablauf der Testphase werden Kosten berechnet; dabei handelt es sich um Betriebs- und Dienstleistungskosten, die wir ebenfalls abführen müssen.

Die aktuellen Kosten entnehmen Sie dann bitte unserer Kostentabelle. Für bestellte Systeme bleiben die Kosten während der Mietdauer gleich.

Der Dienst kann für beliebige Anwendungen/Server benutzt werden. Falls Sie personenbezogene Daten auf dem Server speichern, müssen Sie dazu ein Verfahrensverzeichnis erstellen und bei uns hinterlegen; im Bedarfsfall helfen wir Ihnen dabei gern weiter. Auf dem Speicher dürfen allerdings keine Bewerbungsunterlagen aus Berufungsverfahren gespeichert werden. Auch eine Ablage von dienstlichen Informationen aus Berufungsgremien oder Fachschaftssitzungen ist nicht erlaubt.

Wir weisen darauf hin, daß die Verantwortung für den Betrieb der virtuellen Maschinen nicht bei der Campus-IT und auch nicht beim Betreiber, sondern allein beim Benutzer liegt. Bei mißbräuchlicher Nutzung kann der Account zeitlich befristet oder dauerhaft gesperrt werden.

Die ausführlichen Nutzungsbedingungen finden Sie hier.

Sowohl die root disk der virtuellen Maschine als auch zusätzlicher Speicher werden dreifach redundant gespeichert; damit sind die Daten gegen einen Hardwareausfall relativ gut geschützt. Die Daten werden allerdings nicht weiter gesichert; vor allem gegen versehentliches Löschen wichtiger Dateien kann die redundate Speicherung natürlich nicht helfen.

Sichern Sie daher alle wichtigen Dateien (Konfiguration, Ergebnisse von Berechnungen oder Umfragen etc.) selbst auf ein externes Medium.

Hier können Sie eine einzelne oder einen ganzen Satz virtueller Maschinen konfigurieren und dann gleich kostenlos (ab 31.07.2020 kostenpflichtig) bestellen.